Arthritis beim Hund

Arthritis beim Hund

Arthritis beim alten Hund -Dreizehn Wege, die Schmerzen zu lindern

Humpelt dein Hund morgens durchs Haus wie ein Kriegsveteran?
Dann leidet er möglicherweise unter Arthritis, also einer Gelenkentzündung.
Es gibt verschiedene Arten von Arthritis, doch Hunde leiden am häufigsten unter der sogenannten Osteoarthritis, die auch degenerative Arthritis genannt wird und die nach Jahren harter Beanspruchung auftritt.

Besonders gefährdet sind große Hunde.

Wenn ein Hund an Arthritis erkrankt ist, muß er vom Tierarzt behandelt werden.

Er wird entzündungshemmende Medikamente oder Kortison verschreiben oder eine Akupunkturbehandlung verordnen.
Aber auch zuhause kannst Du viel dazu beitragen, Deinem Hund das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Regelmäßige Bewegung hemmt das Fortschreiten der Arthritis.

alter Hund geht spazieren

Bewegung tut allen gut

Aus diesem Grund raten Tierärzte oft, die betroffenen Hunde mehrmals täglich etwa 20 Minuten lang auszuführen.
Wenn 20 Minuten offensichtlich zu viel sind, versuche es mit kürzeren Ausflügen in leicht hügeligem Gelände.
Auch Spaziergänge am Strand können helfen.
Probiere aus, was ihm gut tut und was nicht.
Wenn er am nächsten Tag stärker lahmt, weißt Du, daß Du es übertrieben hast.
Wenn Du Deinen Hund genau beobachtest, wirst Du schon bald wissen, was Du ihm zumuten kannst.

Dein Hund sollte nicht springen

Wenn dein Hund vom Bett, Sofo oder aus dem Auto springt, wird es Ihm wahrscheinlich schmerzen bereiten. Du solltest ihm daher eine Hundetreppe oder Hunderampe anbieten.

Übergewichtige Hunde erkranken leichter an Arthritis als ihre leichtgewichtigen Verwandten.

Ist der Hund schon erkrankt, muß er unbedingt auf Diät gesetzt werden, um die Belastung der schmerzenden Gelenke zu verringern.
Dazu gehört der Verzicht auf Leckerbissen und Essensreste.
Du kannst auch auf ein Fertigfutter mit weniger Fett und höherem Faseranteil umsteigen, dann nimmt der Hund weniger Kalorien auf, selbst wenn er die gewohnte Menge frißt.

Dein Hund wird Dich für ein Orthopädisches Hundebett lieben.

orthopädisches Hundebett

Eine Wohltat für Deinen Hund

In den Wintermonaten wird er sich sicher gern auf einem Kissen aus synthetischem Fell zusammenrollen.
Das beste und eine reine Wohltat für einen Hund mit Arthritis ist ein Orthopädisches Hundebett.
Die spezial Hundebetten sind auch gar nicht so teuer.

Das hier kann ich wärmstens empfehlen.

Feuchtwarme Umschläge um die erkrankten Gelenke bringen dem Hund viel Erleichterung.

Du kannst aber auch eine Wärmflasche mit warmem (nicht heißem) Wasser füllen und an das Gelenk legen oder ein feuchtwarmes Handtuch auflegen.
Wärme das Gelenk zweimal am Tag morgens und abends etwa 15 Minuten lang gut durch.
Es wird Deinem Hund gut tun, vor allem morgens, wenn die Steifheit am stärksten ist.
Ein Heizkissen solltest Du nicht verwenden, vor allem dann nicht, wenn der Hund nicht mehr in der Lage ist, wegzugehen, wenn es ihm zu warm wird.

Höhenverstellbarer Hundenapf

verstellbarer Hundenapf

erleichtert das Fressen

Wenn Dein Hund einen steifen Hals hat, stelle seinen Futter- und Wassernapf hoch, damit er mit erhobenem Kopf fressen kann.
Es gibt dafür sehr gute höhenverstellbare Hundenäpfe.

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Massagen

Hast Du schon einmal unter verspannten Muskeln gelitten und bist dann massiert worden?
Diese angenehme Erfahrung kannst Du an Deinen Hund weitergeben.
Knete die erkrankten Körperstellen und ihre nähere Umgebung mit weichen, kreisförmigen Bewegungen.
Wenn der Hund hinterher entspannter aussieht als vorher, hast Du es richtig gemacht.

Hier kannst du dich informieren, wie du deinen Hund richtig massierst*

Im Winter warm anziehen.

Hundejacke

der Hund fühlt sich wohl

Wenn es draußen kalt ist, kannst Du deinem Hund einen Pullover oder eine Jacke anziehen, denn die Arthritis ist besonders schmerzhaft, wenn die Gelenke auskühlen.
Ein Hundemantel hält den alten Hund warm und damit auch seine Gelenke.
Der Hund hat weniger Schmerzen.

Winterjacke für Hunde

 

Hilfe auf der Treppe.

Wenn Dein Hund Schwierigkeiten hat, die Eingangsstufen zu bewältigen, baue ihm eine Rampe.
Wenn das nicht möglich ist, solltest Du ihm auf der Treppe helfen.

Schwimmen ist eine hervorragende Therapie, denn es erhält die Muskeln, ohne die Gelenke zu belasten.

schwimmen ist gut bei Gelenkproblemen

entlastet die Gelenke

Viele arthritische Hunde schwimmen besonders gern.
Geh mit Deinem Hund zum nächsten See oder Swimmingpool.
Hauptsache, er braucht nicht gegen hohe Wellen anzukämpfen.
Sehr kleine Hunde kann man schon mit einer Badewanne voll lauwarmem Wasser glücklich machen.
Lasse Deinen Hund schwimmen, solange er Spaß daran hat und nicht müde wirkt.
Es gibt natürlich Hunde, die sich weigern, auch nur in die Nähe von Wasser zu gehen.
In diesem Fall bleibt Dir nichts anderes übrig, als auf diese wirksame Therapieform zu verzichten.

Beim Laufen helfen.

Hat Ihr Hund Probleme beim Laufen?
Schlinge ein Handtuch um seinen Brustkorb und hilf ihm dabei.
Wenn die starken Beschwerden allerdings anhalten, solltest Du mit Deinem Tierarzt über wirksamere Formen der Behandlung sprechen.

Die hier aufgezeigten Infoemationen sollen dir das Leben mit einem von Gesundheitsproblemen betroffenen Hund erleichtern, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht den Besuch bei einem Tierarzt

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